An der Winterfütterung des Sauerlandes lief es dieses Jahr etwas anders als gewohnt – zum einen hatte ich mehrfach das Wetterpech auf meiner Seite, die Vorhersagen waren extrem wechselhaft und „verlässlich fehlerbehaftet“ 🙃
Zum anderen war es dort in diesem Winter etwas ruhiger als in den Vorjahren. Die häufigsten Arten sind dort Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Kleiber, Buntspecht und Amseln – diese waren wieder zahlreich vertreten. Sie sieht man fast minütlich, wenn gerade kein Raubvogel zugegen ist.
Die selteneren Arten hingegen haben sich diesmal -im Gegensatz zum Spätherbst- rar gemacht. Schwer zu sagen, ob das am Zugverhalten bzw. am wechselhaften Klima in Europa lag (ich berichtete im ersten Portugal-Teil) oder an weiteren Faktoren. Wobei wir auch festgestellt haben, dass es zudem sehr tagesabhängig ist und man auch einfach etwas Glück benötigt.
Dennoch bleibt es bei ausnahmslos jedem Besuch ein Erlebnis, die Tiere so nah zu beobachten und auch immer wieder Überraschungen zu erleben. Diesen Winter zeigte sich zum Beispiel die Haubenmeise, die mir zuvor noch nicht untergekommen ist – ein wunderschöner Vogel mit ungewöhnlicher Kopfform. Außerdem konnte ich von einigen Vogelarten meine bisher besten Einzelbilder umsetzen.
Farblich hat mir bei der Serie der Standort sehr geholfen. Dieser Wald besteht in Fotorichtung zum überwiegenden Teil aus jungen Birken, die noch rötliche Äste haben sowie aus jungen Buchen, die ihre Herbstblätter erst im März verlieren. Das ergibt meist einen schönen magenta-orange-Ton in den Bildern.
Ich wünsche euch nun viel Spaß mit diesen Bildern aus dem Hönnetal!






Nochmal einen herzlichen Dank an Wilhelm Waltermann für die Möglichkeit, an dieser schönen Stelle fotografieren zu können 😊
Mit besten Grüßen,
Thomas










