Meine Top-25 Reiseziele als Natur- und Landschaftsfotograf

Das Bild zeigt eine Collage aus Fotografien und Grafiken mit Felsen, Meer, Papageitaucher und Goldregenpfeifer

Nachdem ich mich auf Reisen viele Jahre ausschließlich dem Surfen widmete, halte ich seit etwas mehr als 16 Jahren die Eindrücke vieler Naturlandschaften auch fotografisch fest und möchte heute ein wenig resümieren 😊 Auch wenn ich die fotografische Zeit häufig in mein Birding-Portfolio investierte, so haben wir auf Reisen auch immer gerne Landschaften fotografiert, über die ich hier berichte.

 

In meinem heutigen Artikel spreche ich bewusst nicht von „Fotozielen“, sondern Reise-Zielen. Denn es geht mir um das private Reisen als Naturfotograf und das beinhaltet für uns als Familie eben nicht nur die Fotografie, die wir "nur" in Randzeiten (Sonnenauf- und Untergang) ausführen. 

Der Artikel ist keine Anleitung mit exakten Ortsangaben, sondern bietet grobe Orientierung anhand bestimmter Motiv-Welten. Sollte eines der beschriebenen Gebiete für die eigenen Reise-Vorhaben interessant sein, kann man sich heutzutage schließlich einfach über etliche (KI-) Tools und Locationscout-Seiten viele interessante Einzelspots der genannten Gebiete auf Knopfdruck ausweisen lassen.

 

Die Lesezeit beträgt circa 35 min. Zu Beginn des Artikels folgen ein paar Gedanken, warum ich welche Orte präferiere oder eben nicht – wer das nicht braucht, darf jetzt getrost zum „Ranking“ bzw. Platz 25  herunter scrollen 😉

Meine Sicht auf das Reisen

Es gibt unfassbar viele faszinierende Orte in Europa, die Top-Fotomotive bieten. Es ist aber nicht so, dass ich mich an allen Orten gleich wohl fühle, nur weil sie vielleicht fotogen sind.

 

Island im Winter ist ein gutes Beispiel. Viele Orte dieses Landes sind bei einer geschlossenen Schneedecke faszinierend anzuschauen - ob mit oder ohne Kamera. Allerdings sind diese bei (nicht gerade seltenen) stürmischen Schnee-Bedingungen eher ein adrenalinhaltiges Abenteuer statt echte Erholung, das insbesondere als Fahrer schnell zum Höllentrip werden kann 🙃 Nebenbei ist dort Schnee in den letzten Jahren auch ziemlich unsicher – fehlt dieser, nimmt man viele Nachteile des Winters in Kauf, ohne von den Vorteilen profitieren zu können.

 

Mein „Ranking“ folgt also eher einem Gefühl. Praktisch der Verbindung zwischen Naturfotografie und Wohlfühlen – letzteres beeinflusst von Faktoren wie Erreichbarkeit, Sicherheit, Faszination, Verlässlichkeit des Wetters, Kultur, Kulinarik. Die genaue Reihenfolge der Orte ist natürlich für andere Reisende mit anderen Vorlieben kaum von Bedeutung. Ich habe sie trotzdem mal nach meinem Gusto sortiert, die Nummerierung darf man sich bei Bedarf einfach wegdenken 😉 

 

Und das "Sterne-Rating“ ist ohnehin sehr persönlich und gefärbt davon, dass ich einen etwas ungewöhnlichen Schwerpunkt (Seascapes & Birds gleichermaßen) habe. Außerdem ist mir völlig klar, dass es in jeder Region jedes Landes in Europa tolle Natur-Motive gibt – das hier ist nur ein kleiner Ausschnitt.

Gebiete statt Länder

Beim Schreiben bemerkte ich schnell, dass es keinen Sinn macht, ganze Länder zu nennen. Das lässt sich ja ganz gut mit dem heimischen Land aufzeigen: zum Beispiel, die Berge Berchtesgadens mit einem Sandstrand auf Sylt gleichzusetzen, ist irgendwie sinnfrei. Ich kenne auch niemanden, der diese beiden Orte innerhalb eines Urlaubes bereisen würde 😅

 

Deshalb habe ich Gebiete, Gemeinden oder Provinzen benannt, die man z.B. innerhalb einer Woche, von 1-2 Unterkünften aus, sinnvoll und in Ruhe erkunden kann.

Orte, die es nicht in meine Top25 geschafft haben

Nach einigen schönen Reisen mit dem Fokus Telefotografie setzte ich vor vielen Jahren auf La Palma zum ersten Mal den Schwerpunkt auf die Landschaftsfotografie, zumindest auf Reisen. Nach und nach gewöhnte ich mich an dieses neue Genre und wir bereisten in den folgenden Jahren viele schöne Orte. Heute schaffen es einige dieser Gebiete nicht ganz in meine Favoriten – hier ein paar Beispiele von Süden nach Norden:

  • Die Strände und das Hochland Teneriffas und Gran Canarias
  • Das Sintra-Gebirge Portugals und die umliegenden Strände
  • Die meisten Regionen der spanischen und französischen Mittelmeerküste
  • Die großen Seen zwischen dem Tessin und der Lombardei
  • Südtirol rund um Sterzing, Meran und Bozen
  • Einige bekannte Spots Österreichs, von Tirol über Salzburg nach Kärnten
  • Die südlichen Provinzen und die Festland-Küste der Niederlande
  • Das flache Südjütland Dänemarks
  • Nordost-England, rund um Northumberland
  • Die Natur im Süden Schottlands um Edinburgh
  • Die Gebiete zwischen dem Fulufjället und Femundsmarka-Nationalpark in Schweden

Es waren schöne Reisen, mit tollen Fotospots, doch an vielen Orten in Europa war für uns die Kombination von Naturfotografie und Wohlfühlen noch besser. Ein gutes Beispiel ist Teneriffa...

warum?

Auch wenn ich mit dieser Collage aus 2014 nicht zufrieden bin: Teneriffa ist wirklich ein lohnenswerter Ort für Fotografen, mit tollen Motiven. Besonders schön fand ich die verschneite Nordseite des Teide, siehe auch das Bild oben links. Allerdings haben uns persönlich auf dieser Insel ein paar Rahmenbedingungen nicht so gefallen: Häufig lange Fahrtzeiten, starke Erosion > Straßenverhältnisse > häufige Sperrungen, viele zivilisatorische Elemente in den Bildern, viele "unschöne Ecken" abseits der Fotospots. Deshalb ist Teneriffa (knapp) nicht in unseren Top-25, auch wenn es rein fotografisch weiter vorne liegt.

Fotografisch ist die Insel nämlich ein wirklich guter "Allrounder" mit vielen schönen Perspektiven.  Gerade das Hochplateau hat mich fasziniert. M.E. gibt es lediglich bei den Seascapes noch ein wenig attraktivere Orte in Europa. Da bieten z.B. die Lofoten, Senja, Cornwall, Asturien, Kantabrien, das Baskenland, Alentejo und die Gallura noch interessantere Gesteins-Strukturen &-Farben. Hätte ich die Top 50 gelistet, wären Orte wie Teneriffa, das Sintra-Gebirge,  Northumberland und einige Ecken Tirols jedoch trotz ihrer "Nachteile" mit dabei. 


Gar nicht erst besucht haben wir aber auch eine Reihe von Ländern - zum Beispiel weiter im Osten, die ganze Ecke um Griechenland/ Albanien/ Montenegro - hier gibt es einige schöne Einzelspots. Es ist jedoch so, dass wir immer wieder von unangenehmen Begegnungen mit freilaufenden Hunden hören. Für den Normaltouristen/tagsüber wohl ein geringeres Problem, doch ich bin auf Reisen an 14 Tagen 28 mal in der Dämmerung an ziemlich einsamen Ecken unterwegs und auf solche Risiken habe ich einfach keine Lust. Zumal nach meiner Recherche die Dichte an Top-Fotospots nicht ganz so hoch ist wie an anderen Orten Europas.

 

Übrigens: natürlich gibt es auch in Deutschland viele schöne Spots für die Naturfotografie – unsere Nordseeinseln, die Lüneburger Heide, Rügen, der Darß, die sächsische Schweiz, die Rhön, der Harz, der Pfälzer Wald, die Eifel, der Schwarzwald, den Chiemgau,  und und und….da es in diesem Artikel jedoch um das Reisen geht, habe ich mich in meinem Heimatland auf ein Gebiet in meinen Favoriten beschränkt 😉

Und zuletzt gibt es einige spezifische Gebiete, die aus Wildlife-Sicht auch sehr interessant wären (z.B. Basstölpel auf Helgoland, Bären in Finnland/Slowenien, Flamingos in der Camargue, bestimmte Vogelarten in Bulgarien/Ungarn oder am Neusiedler See, Steinböcke in der Schweiz, Kampfläufer & Eulen in Schweden und Finnland etc). Solche Orte sind in der Auflistung aufgrund unseres Schwerpunktes außen vor.

Unsere Präferenzen

Der fotografische Schwerpunkt auf unseren Reisen liegt also in der Landschaftsfotografie. Gerne Naturlandschaften, möglichst ohne zivilisatorische Elemente "im Frame". Bitte keine Leuchttürme 😅 Gute Wildlife-Gelegenheiten werden auf Reisen jedoch gerne mitgenommen und daher sind uns inzwischen am liebsten Orte, die beide Genre auf gutem Niveau ermöglichen! 

 

Ansonsten bin ich kein Sammler, der Orte "abhakt". Es gibt Fotografen, die sehr viel Spaß daran finden, auf einer Reise von möglichst vielen Orten möglichst viele neue Perspektiven mit heim zu bringen. Ich kann das auch verstehen, doch auf meinen privaten Reisen wäre mir das etwas zu stressig und zweitens würde es mich fotografisch nicht zufrieden stellen. Ich bin vereinfacht beschrieben jemand, der in einer Woche lieber einen statt 5 Orte besucht, und sich diesem Ort jeden Morgen und jeden Abend widmet, bei unterschiedlichsten Bedingungen. 

 

Christina und ich haben ansonsten festgestellt, dass wir keine „Bergmenschen“ sind, sondern es uns eher ans Meer zieht. Wir mögen es irgendwie nicht so gerne, im Schatten hoher „Wände“ zu fahren, zu wandern oder zu wohnen – selbst wenn man die eigentliche Fotosession auf dem Gipfel absolviert.


Mich im Speziellen zieht es an Stellen, wo ich sehr nah am Wasser bin. Ich habe nach ein paar Jahren der Seascape-Fotografie bemerkt, dass ich höher gelegene Aussichten (z.B. von Klippenrändern) auf das weite Meer zum Anschauen wirklich schön finde - doch fotografisch kitzelt es mich nie so, als wenn ich nah am Wasser und den Wellen stehe. Deshalb reizen mich auch viele „spektakuläre“ Klassiker-Perspektiven Europas, wie auf Senja, den Färöer-Inseln oder Irland eher weniger und stehen auch nicht auf meiner „Bucket-List“, auf die ich noch am Ende des Artikels eingehe.

Seit gut 3 Jahren versuchen wir es zu vermeiden, für Tagesausflüge vor Ort viel Zeit im Auto verbringen müssen. Nach mehr als 10 Jahren „Abenteuerurlauben“ weiß man auch einfach andere Faktoren wieder sehr zu schätzen.  Das gilt auch für spezielle Orte, an denen die besten Fotoperspektiven fast ausschließlich aus der Luft (Drohne) entstehen und so nicht vom Auge des Fotografen erfasst werden kann – dafür schlägt nicht mein Herz, auch wenn ich die Ergebnisse manchmal schön finde.
Genug der Vorworte, nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Ranking 😉


Meine Top-25-Reiseziele:

25. Die farbenfrohen Bäche und flüsse der Ardennen

Das Bild zeigt eine Collage von Bach und Fluss Fotos aus den Ardennen nahe des Hohen Venns

Eines meiner ersten Highlights in der Landschaftsfotografie waren schon 2014 die wunderbaren Bäche, Kaskaden und Wälder der Ardennen, in Wallonien (Belgien). Sowohl im Herbst als auch im Winter kommt hier jeder Naturfotograf auf seine Kosten. Die Wälder sind teils naturbelassen - überall wachsen Farne, Pilze und Flechten.

 

Besonders in Erinnerung blieb mir das Erlebnis, als ich mal an einem sonnigen Wintertag Hoëgne-Tal bei Schneelage in der Schlucht fotografierte: mit bloßem Auge sah man praktisch den Unterschied im Weißabgleich – über dem Bach schien das Licht recht warm und im schattigen Bereich am anderen Ufer leuchtete der Schnee ganz in Blau – so extrem habe ich das nie mehr wieder gesehen. Auch die Eiszapfen, die hier im Winter entstehen, sind toll anzuschauen.

Der Herbst ist ohnehin ein Highlight und die Masse an Farnen, Moosen und Flechten machen schon beim bloßen Hinsehen Spaß. Seitdem sich mein Wohnort weiter von Belgien entfernt hat, bin ich leider kaum noch dort - doch für den nächsten kommenden Herbst steht hier wieder ein Besuch auf der Agenda 😊

24. Die geschwungenen Gneisformationen der Verzasca im Tessin

Das Bild zeigt eine Collage von Detailaufnahmen des Verzasca Tals mit Flussfarben und Formen

Bei diesen tollen Steinstrukturen war ich selbst tatsächlich erst ein einziges Mal für 2 halbe Tage, netto eher ein paar Stunden, daher zeigt die Collage nicht ansatzweise das Potenzial dieses schönen Ortes. Trotzdem hat mir der Besuch gerade im Herbst sehr gut gefallen und auch fotografisch viel Spaß gemacht. Die gesamte Strecke zwischen Sonogno flussabwärts bis zum Lago (Maggiore) bietet immer wieder interessante Stellen, auch wenn sie nicht immer einfach zugänglich sind. Hier lohnt es sich in meinen Augen, mal 5-6 Tage am Stück zu verbringen und sich tiefergehend damit zu beschäftigen.

 

Dort kann man sogar schwimmen gehen, was allerdings bei einer Wassertemperatur von 10°C selbst an Sommertagen durchaus sportlich ist 😉 Gerade die geschwungenen Linien der Gneisformationen sind sehr sehenswert – zudem hat das kristallklare Wasser eine tolle Farbe und interessante Spiegelungen .

23. Die fotogenen Moorlandschaften des Hohen Venns

Das Bild zeigt eine Collage von Landschaftsfotografien des Hohen Venns mit seinem weiten Hochmoor

Im Hohen Venn lohnt sich ein Besuch zu allen Jahreszeiten - der Sommer mit der Wollgrasblüte, der Herbst mit den verfärbten Heidelbeerblättern, der Winter mit abstrakten Schneestrukturen. Man findet doch immer wieder neue und interessante Ecken in diesem Gebiet und vor allem kann man bei schönem Wetter die sehr tief stehende Sonne und Weite regelrecht aufsaugen. 

 

 Besonders in Erinnerung bleibt mir eine Session, ich denke es war Ende September, als sich die Blätter der Heidelbeere in gefühlt 10 verschiedene Farben färbte - von blau bis grün, nach gelb, orange, rot, lila - das war irre anzuschauen und in Verbindung mit Morgennebel total fotogen.
 

Schöne Strecken gibt es zum Beispiel an den Orten Brackvenn, Baraque Michel/Fagne Wallone sowie im Poleur-Venn. Um an die schönsten Ecken zu kommen, würde ich als „Auswärtiger“ mindestens 3 Tage einplanen, es reicht aber eine Unterkunft. Nebenbei kann man sich dann noch weitere Teile des Nationalparks Eifel ansehen, der eine hohe Vielfalt an Fauna und Flora bietet. 

22. Die türkis-grünen Wasserfarben des Soca-Tals in den julischen Alpen

Das Bild zeigt eine Collage von Flussaufnahmen  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Slowenien insbesondere dem Soca Tal

Wer auf türkis-grüne Bergseen steht, der wird auch die Flüsse des Soca-Tals lieben: hinter den julischen Alpen liegt dieses Tal mit wunderschönen kleinen Wasserfällen, Kaskaden, Flüssen und Bächen. Mein Highlight war die Gegend rund um den Zusammenfluss mit der Lepena - von dort aus kann man aber auch schöne Ausflüge zu italienischen Bergseen unternehmen, etwa dem Predilsee oder den Weißenfelser Seen. 

 

Wenn man nicht gerade die Phase nach Starkregen erwischt, dann kommt man in den Genuss der für dieses Gebiet charakteristischen Wasserfarben, die insbesondere durch das helle und kalkhaltige Gestein begünstigt werden.

 

Auch die umliegende Berglandschaft ist einen Besuch wert und macht die Reise zu einem Erlebnis. Nebenbei haben wir die Menschen als extrem gastfreundlich erlebt und mochten auch die slowenische Küche. Wir waren hier noch nicht einmal im Herbst und waren dennoch sehr angetan. Bei einigen bekannten Orten macht es mittlerweile Sinn, sie früh morgens zu besuchen – es gibt aber auch ausreichend Wanderwege, bei denen man ganztägig kaum jemanden trifft.

21. Die Natur-Vielfalt der Provinz Utrecht

Das Bild zeigt eine Collage von Vogelfotografien und Landschaftsfotografien aus der Provinz Utrecht

Das ist eine Gegend, die ich selbst in den letzten 4 Jahren erkundet habe. Im Umland von Utrecht gibt es sowohl tolle Heidelandschaften als auch Feuchtgebiete und tatsächlich sogar Dünen, obwohl noch weit von der Küste entfernt. Besonders toll finde ich die alten und großen Kupferfelsenbirnen in der Nähe von Eichenwäldern, die bei dem richtigen Licht irgendwie afrikanische Vibes vermitteln… schöne Orte findet man entlang des Amsterdam Rhein-Kanals und der Lek – außerdem in diesen Teilen der Provinz Utrecht: Wijk bij Duurstede, Houten, Vianen und Soest.

Hier liebe ich besonders die kühlen und Nebel-verhangenen Morgen, dann "dampft" die komplette Landschaft und ist im Frühjahr über Stunden mit schönem Licht versehen.

 

Zudem gibt es dort, typisch Holland, viele weite Wiesenlandschaften mit etlichen Störchen und tolle Vogelschutzgebiete mit den unterschiedlichsten Limikolen. Nebenbei einfach ganz süße kleine Ortschaften, ich mag auch die Architektur sehr gerne. Eine tolle Region für eine Kurzreise! 

20. Die knorrigen Buchenwälder der Vogesen

Das Bild zeigt eine Collage von Wildlife und Landschaftsfotografie und Wald Fotografie aus den Wäldern der Vogesen in Frankreich

Die Vogesen zählen zu den ältesten Gebirgen Europas, deren Gipfel durch die entsprechend lange Erosion eher flach und kugelförmig sind. Aufgrund des atlantischen und feuchten Klimas sind die Berghänge der Vogesen oft Nebel verhangen. Betritt man dann die wunderbare Buchenwälder mit den vielen bemoosten Steinen, den Baumpilzen und teils dichtem weißen Flechtenbewuchs an den Buchen – so genießt man einen wunderbaren Anblick! Gerade die Wälder zwischen Muhlbach, Gérardmer, dem Lac de Longemer und und der Col de la Schlucht fand ich sehr interessant.

 

Ich erinnere mich daran, dass ich mich an einem Sonntagmorgen fotografisch so festgebissen hatte wie selten zuvor: eigentlich wollte ich bereits nach Hause fahren, doch dann zog Nebel auf und die schönen Wälder verwandelten sich in ein traumhaftes Setting - aus einer Stunde wurden 6 und ich fuhr völlig übermüdet und in grenzwertigem Zustand nach Hause. Shoutout an die Firma Red Bull 😉

 

„Ganz nebenbei“ ist ein Besuch der großen Gamspopulation in diesem Gebiet wirklich zu empfehlen – auch wenn die bekannten Locations dazu im Sommer ziemlich überlaufen sein können, so kann man gerade in Randzeiten bei bestem Licht immer noch wunderbare Szenen fotografisch festhalten…

19. Die Strände, Dünen und Vogelschutzgebiete Texels

Das Bild zeigt eine Collage von Vogelfotografie und Landschaftsfotografie in den Dünen der Nordseeinsel Texel

An der Küste und in verschiedenen Orten des holländischen Festlandes war ich in den letzten 20 Jahren wirklich häufig – allerdings finde ich persönlich, dass für Landschafts- und Naturfotografen der Punkt klar nach Texel geht. 

 

Die Landschaftsbilder Texels sind sehr vielseitig – zwischen tollen Stränden und Dünenlandschaften gibt es auch Hasenglöckenwälder, Heidelandschaften und wilde Blumenwiesen. Hier kann man nicht nur den Sonnenuntergang an einem der Weststrände genießen, sondern auch den ornithologischen Highlights nachgehen, wie dem wunderschönen Blaukehlchen, etwa im äußersten Süden. Vor allem zwischen Mai und Juli blüht alles, aber auch die Heideblüte in der 2.Augusthälfte ist zu empfehlen.

 

Erst durch die niederländische Natur wandern und dann in einem der schönen Paal „einkehren“ – diese Insel Texel ist für uns ein richtiger Kraftort. Gerade der Süden, das Gebiet de Dennen sowie der äußere Norden rund um den Leuchtturm der 25km langen Insel sind meine persönlichen Lieblingsorte. 

18. Die imposanten Gipfel der Dolomiten

Das Bild zeigt eine Collage von Bergen rund um das Dolomiten Gebiet beziehungsweise Landschaftsfotografien

Schon bei der Anfahrt zu den vielen schönen Spots der Dolomiten ist man ziemlich beeindruckt von den spitzen Berggipfeln, die imposant in den Himmel ragen. Schnell steht man dort zwar auch in einer Wolkendecke bei null Sichtweite – wenn die Sonne jedoch durchkommt, macht die Landschaftsfotografie dort richtig viel Spaß.  Mein persönliches Highlight sind dort die Cadini Spitzen in einem weichen Licht.

 

Wir haben diese Gegend, gerade an den bekannteren Bergseen im Herbst, selbst zu "Fotozeiten" sehr überlaufen erlebt (so wie keinen zweiten Ort in Europa), unter anderem deshalb platziere ich die Dolomiten nicht weiter vorne, auch wenn sie es rein fotografisch verdient hätten. Ohne Frage ist es aber ein imposanter Ort mit faszinierenden Ausblicken, von unten wie oben!

Echte Mountaineers können sich außerdem hier auch jederzeit in die Abgeschiedenheit begeben 😉

17. Die perfekten Spiegelungen der Heidelandschaften zwischen Limburg und Drenthe

Das Bild zeigt eine Collage von Landschaftsfotografien aus den Heidegebieten der östlichen Niederlande zwischen Limburg und Drenthe

Ich bin mal ehrlich – es ist schon ein wenig frech, niederländische Heidegebiete vor die Dolomiten zu setzen 😅 Aber hey, das ist mein Ranking und sowohl der Wohlfühlfaktor ist in diesen Gebieten sehr groß, als auch die Fotogenität. Ich kenne kaum eine Naturlandschaft, die bei Nebel-Lage so intensiv von Licht durchflutet wird, wie die Heidelandschaften der östlichen Provinzen der Niederlande – da kann aus meiner Sicht auch das Hohe Venn nicht mithalten, gerade was die moorartigen Wasserstellen mit Kiefern angeht. 

 

Viele besuchen in dieser „Motivwelt“ das bekannte Posbank im Hoge Veluwe in Gelderland, m.E. gibt es jedoch noch weitaus interessantere Heidelandschaften in den Provinzen Limburg, Ijssel, Overijssel und Drenthe. Das kann man mit 2 Unterkünften gut auf einer Fotoreise abdecken. Gerade die Eichenwälder, die Dichte an Spinnennetzen im Frühherbst, die alten Waldkiefern direkt an den Wasserflächen -  alles leuchtet im Gegenlicht regelrecht auf. 

 

Herausfordernd ist hier „nur“ die Umsetzung, da der Faktor Nebel in diesen Landschaften eine große Rolle spielt und ein Besuch etwas Flexibilität und Erfahrung mit Nebelvorhersage erfordert…

16. Der faszinierende Sternenhimmel der kanarischen Insel La Palma

Das Bild zeigt eine Collage von Sternen und Milchstraßenfotos beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus La Palma Kanaren

Auf La Palma stehen nicht ohne Grund einige der bedeutendsten Sternenwarten Europas sowie das größte optische Teleskop der Welt. Hier gibt es aufgrund der geographischen Lage, der Wetterbedingungen und gesetzlichen Bestimmungen (zum Beispiel hinsichtlich der Außenbeleuchtung von Gebäuden) freie Sicht auf einen extrem dunklen Nachthimmel. Dies ist Voraussetzung, um die Sterne und Milchstraße klar zu erkennen. 

 

Auch wenn ich wahrlich kein Astro-Experte der Fotografie bin, so hatten wir das Glück, vom Roque de los Muchachos sowie vom El Pilar bei Neumond die Milchstraße zu beobachten. Ich kann sagen, dass das ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis ist. Ich habe nie einen dunkleren Ort erlebt und sobald sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah man unfassbar viele Sterne. Man sieht es auch ganz gut am Bild rechts in der Collage: fast an allen guten Sternen Spots, z.B. im Nationalpark Eifel, sieht man dennoch knapp über dem Horizont ein dünnes Band mit Lichtverschmutzung (häufig lila gefärbt) - hier jedoch überhaupt nicht.

Außerdem bietet die Vulkanlandschaft auch abseits des Sternenhimmels viele tolle Motive für jeden Naturfotograf. Volle Empfehlung für alle Astro-Interessierte!

15. Die klaren Bergseen der nördlichen Alpen, zwischen Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden

Das Bild zeigt eine Collage von Seen beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus dem bayrischen Alpenland mit Spiegelungen

Gerade für mich als Jemand, der in NRW wohnt, sind kristallklare Bergseen immer wieder faszinierend. Am nördlichen Rand der Alpen gibt es davon eine ganze Menge, die ich bereits öfter besuchen konnte. Schon im Voralpenland, von München kommend, geht es damit los. 

 

Ob Ammersee, Wörthsee, die Osterseen, Walchen- und Kochelsee im Voralpenland oder der Geroldsee, Luttensee, Barmsee, Eibsee, Hintersee, Obersee und einige kleinere Geheimtipps weiter im Süden – vor allem zwischen Garmisch und Berchtesgaden ist es einfach wunderschön und nebenbei auch der Grund, warum wir, Christina und ich, auf dem Jenner geheiratet haben 😊


Gerade die Phase im Spätsommer bzw. Frühherbst fand ich ganz toll, wenn immer wieder Nebelschichten oder kleinere Wolken über den See und an den Gebirgshängen entstehen.

 

An den touristisch sehr erschlossenen Stellen ist es natürlich empfehlenswert, zum frühen Sonnenaufgang die Spots aufzusuchen, an vielen Stellen steht man sich aber auch am Abend nicht im Weg. 

14. Die tiefen Fjorde und Herbstfarben der Insel Senja

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Senja im Norden Norwegens

Von allen 25 Collagen ist die Nachfolgende vermutlich die Einzige, bei der ich den Ort überhaupt nicht bei guten Bedingungen zeigen kann, denn bei unserem einmaligen Besuch hatten wir es dort schwer mit dem Wetter. Trotzdem haben wir uns sehr viel angesehen und rein fotografisch wäre Norwegens größte Insel definitiv weiter vorne im Ranking, zumal es für echte Mountaineers die Möglichkeit gibt, faszinierende Gipfel zu erklimmen. 

 

Uns hat die Gegend um Anderlalen Nationalpark gut gefallen, sowie die westlichen und nordwestlichen Fjorde. Beeindruckend war vor allem die Dimension der Fjorde und Sandstrände. Die Fjorde sind an vielen Stellen 200-400m tief und  gerade die tollen Farbkontraste im Herbst haben uns beeindruckt und mich auch zu vielen abstrakten Farben und Formen Bildern inspiriert. Wer das Tunnel-Fahren nicht mag, dem muss ich allerdings davon abraten 😅

 

Einige Hotspots sind sehr gut besucht, das sind aber nur wenige – insgesamt ist es hier leerer als auf den Lofoten und man genießt bei Ausflügen auch viele Ecken komplett alleine, was uns sehr gut gefallen hat. Mich persönlich "erschlagen" manchmal die steilen Wände und viele Tunnel etwas, aber dennoch geht der 14.Platz verdient an Senja 😉

13. Die blühenden Frühlingslandschaften um Ses Salines, im Süden Mallorcas

Das Bild zeigt eine Collage von Vogelfotografie und Landschaftsfotografie aus dem Süden Mallorcas rund um Ses Salines

Ja, tatsächlich Mallorca 😊Für mich als Jemand, der nicht auf ein Genre der Naturfotografie festgelegt ist, ist der Süden wirklich ein Traum und wir fühlen uns auch pudelwohl dort. Vermutlich habe ich mich einfach nicht getraut es noch weiter vorne zu platzieren 😅 

 

Auch wenn der Norden ebenso für Natur- und Landschaftsfotografen interessant ist, vor allem rund um das Tramuntana Gebirge, so zieht es uns aufgrund der Diversität der Motive und dem ganzen Flair immer wieder in den Süden. Für häufige Ausflüge an die nördlichsten Punkte ist es allerdings vom Süden aus recht weit, für uns zu weit. Insofern empfehle ich für die Erkundung des Nordens tatsächlich eine zweite Unterkunft, wenn man beide Motivwelten fotografieren möchte. 

 

Unser Favorit ist aber die Gegend rund um Ses Salines – dort höre ich schon von unserem Frühstückstisch Grauammer, Triele, Samtkopf-Grasmücken und Rothühner. Nebenbei gibt es dort die schönsten Pflanzen, ganz besonders im Frühling ist das ein Highlight. Zwischen Mitte März und Mitte April blüht hier alles in den schönsten Farben – mitten in mit Gladiolen bewachsenen Wiesen singen die Zaunammern, jagen die Rotkopfwürger, rufen die Wiedehöpfe. An den Wasserstellen schnäbeln Flamingos.

 

Nur wenige Minuten entfernt gibt es faszinierende Steinstrukturen zwischen Colonia Sant Jordi und Santanyi, mit blauem Meer und tollen Möglichkeiten der Landschaftsfotografie.

12. Die verborgene Seite Spaniens: von Navarra ins Baskenland und nach Kantabrien

Das Bild zeigt eine Collage Landschaftsfotografien aus Nordspanien, genauer gesagt Navarra Baskenland und Kantabrien

Für Seascape Fans oder geologisch interessierte Menschen ist dieser Teil Spaniens ein klares Muss 😉 Es bieten sich spektakuläre Aussichten zwischen Navarra im Inland und der Küste im Baskenland sowie in Kantabrien. Alle 3 Regionen lassen sich mit 2-3 Unterkünften auf einer Reise gut kombinieren. Meine persönlichen Highlights waren Gaztelugatxe, Gorbeya und die Bardenas Reales. 

 

Übrigens nenne ich das bewusst nicht in einem Atemzug mit Asturien, auch wenn das gerne kombiniert wird. Denn meiner Erfahrung nach ist Asturien viel zu komplex, um es „mal eben“ auf einer Reise mit diesen 3 anderen Regionen zu kombinieren, außer bei einer Reisedauer ab 4 Wochen – sonst verpasst man einfach zu viel. Zur genauen Begründung siehe auch Platz Nummer 5 im Ranking 😊 

 

Die Motive sind teils gewaltig groß, bilden einen massiven Fluchtpunkt und wenn hier die Bedingungen stimmen, hat man vor Ort wirklich einen epischen Anblick! Hier zeigt Spanien eine ganz andere Welt als auf der touristischen Badeurlaubs-Mittelmeerseite, eine faszinierende Welt!

11. Die weiße Motivwelt der Arktis auf Spitzbergen

Das Bild zeigt eine Collage vonLandschaftsfotografien und Wildlife Fotografien aus Spitzbergen

Auf Spitzbergen zu sein ist so ein wenig wie einen anderen Planeten besuchen, zumindest im Winter. Longyearbyen ist dafür ein guter Startpunkt. Ich habe es sehr still und wunderschön in Erinnerung und kann mich noch gut an meine erste Nacht erinnern: ich schlief etwas unruhig und schaute gegen 3.00 Uhr nachts aus dem Fenster. Durch etwas Mondschein sah man die ganze Landschaft in einer weißen Pracht, in der man ganz ohne Stirnlampe mitten in der Nacht hätte gehen können. Naja, theoretisch – wenn da nicht die Eisbären wären 😅 Und doch strahlte er auf mich im Winter so eine positive Energie aus.

 

Hier muss man sich dran gewöhnen, dass man mit einem Guide unterwegs ist, der mögliche Eisbären im Blick hat, während man sich im Sucher verliert… Beim Erholungsfaktor bekommt der Ort sicherlich Abzüge, es ist vor allem ein Abenteuer - es muss aber nicht zwingend anstrengend sein. Auch wenn es das für mich damals war, da ich alleine am ersten Tag fast 12 Stunden draußen war und der Fokus zu 100% auf der Fotografie lag.

 

Das geht aber auch anders: dort würde ich jederzeit auch mit der Familie eine Woche verbringen, außer vielleicht mit Kleinkindern zwischen 0 und 4. Denn hier benötigt man ohnehin Guidance und hat auch keine längere Strecken zu gehen, wenn man das nicht möchte - man kann also auch in den "Safari-Mode" gehen und einfach den Anblick genießen.

 

Im Winter sind die Lichtverhältnisse, weiten Landschaften und Tierbegegnungen wirklich etwas Besonderes. Wegen der Sonnenauf- und Untergangszeiten empfehle ich speziell den März. Für mich ein absolutes Highlight für jeden Naturfotografen in Europa.

10. Das Hochland und die urigen Lorbeerwälder Madeiras

Das Bild zeigt eine Collage von Fotos des Fanal Lorbeer Waldes auf Madeira sowie von Farnen und Moosen

Auch wenn der Tourismus diese Insel mittlerweile gut im Griff hat – als Natur-Fan sollte man einmal das „Hawaii Europas“ gesehen haben. Vor allem die faszinierenden Lorbeerwälder. Ja, seit November 2025 gibt es im bekannten Fanal-Wald auch Zäune, um dieses UNESCO Weltkulturerbe zu schützen – doch in meinen Augen lohnt sich ein Besuch nach wie vor, zumal viele der Lorbeerbäume auch nicht im eingezäunten Gebiet stehen, sondern z.B. auf dem Wanderweg PR13 zu bewundern sind. 

 

Für mich die tollsten Bäume, die ich in Europa gesehen habe, und in meiner Galerie findet man ein ziemlich großes Portfolio an verschiedenen Baumarten unterschiedlichster Habitate. Aber das hier ist vor Ort einfach faszinierend. Ich empfehle entweder die Randgebiete zu erkunden oder eben zu den Randzeiten dorthin zu gehen.

 

Dazu ist die Licht- und häufige Nebelstimmung im Hochland einmalig. Ein Gebiet, in dem ich mich immer wieder fotografisch verlieren könnte und das nicht nur im Nebel unheimlich viel Spaß macht.

9. Leben im leuchtenden Eis des Vatnajökull Gletschers

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape Aufnahmen aus dem Südosten Islands genauer gesagt Jökulsarlon mit Wildlife und Landschaftsfotografien

Viele Gebiete rund um den Vatnajökull-Gletscher sind recht karg und gleichen teils einer Steinwüste – man könnte sie auch auf der Durchfahrt nach Höfn ansehen und würde nicht enttäuscht werden, etwa an der Jökulsárlón Gletscherlagune. Denn dort trifft man auf funkelnde Eisblöcke, die schon vor Ort eine irre Faszination ausstrahlen – insbesondere, wenn man bedenkt, dass das Eis in der Regel 500-1000 Jahre alt ist. 

 

Allerdings gibt es rund um den Vatnajökull-Gletscher viel mehr interessante Spots, die auch weniger karg sind, bis hin zum Skaftafell. Auch da nochmal als Vergleich: nur das Gletschergebiet selbst ist 13 mal größer als das Hohe Venn. 

 

Ich persönlich könnte dort Wochen, wenn nicht Monate verbringen und fühle mich sehr wohl dort. Warum, das habe ich bei Interesse mal in der Mitte dieses Artikels ganz detailliert beleuchtet. Ich kann jedem Naturfotografen empfehlen, hier mindestens ein paar Tage einzuplanen.

Fotografisch ist es besonders faszinierend, mit klaren Eisblöcken als Vordergrundelement zu arbeiten, die stark reflektieren und auf Fotos wirkt das im Kontrast zum dunklen Lava-Sand, als würden sie leuchten. Hier trifft man auch regelmäßig auf Lenticulariswolken - so wie in dieser Nacht.

Die Bedingungen sehen dabei mit jeder Ebbe und Flut anders aus und bei genauem Hinsehen erschließen sich dort auch viele Wildlife-Möglichkeiten. Für mich ein absolutes Traumziel, das nie langweilig wird. Rein fotografisch für mich noch weiter vorne im Ranking.

8. Das wunderschöne Cornwall, von Dartmoor nach Land`s end und Richtung Bude

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Cornwall in England

Tatsächlich landet auf Platz 8 ein Landesteil Englands, den wir selbst erst ein einziges Mal für drei Wochen erkundet haben,  vor genau 10 Jahren. Leider waren damals meine Erfahrungen in der Landschaftsfotografie noch geringer und an vielen Stellen würde ich heute gerne nochmal mein Stativ hinstellen ✅ Die eher dunkle Collage ist hier auch wirklich nicht repräsentativ für die Ausblicke vor Ort, da haben wir das Land eher als kitschig-schön wahrgenommen 😉 

 

Uns beeindruckten neben der tollen Natur die wunderschönen Strände, tollen Wasserfarben, die super charmanten Menschen und süßen kleinen Städtchen und Häuser. Selbst mit der englischen Küche kamen wir gut klar, dank Tripadvisor 😉Jedes Cottage war ein liebevoll gestaltetes Highlight. 

 

Im April sind wir damals im Dartmoor gestartet (psst, 🤫das liegt streng genommen im Osten außerhalb von Cornwall), dann zunächst die Südküste entlang bis nach Sennen Cove und haben schließlich auch die Nordküste bis nach Bude erkundet. Diese Reise ist uns unheimlich positiv in Erinnerung geblieben. Die Gesteinsformationen erinnern ein wenig an die aus Nordspanien - sie sind hochinteressant. Aber auch die Wälder und Wiesen waren toll anzusehen. 

 

Komischerweise haben wir es noch kein zweites Mal dorthin geschafft - irgendwas stellte sich immer in den Weg - manchmal auch einfach das Budget, was in UK nicht ohne ist. Außerdem sollte man schon mind. 3 Wochen investieren, wenn man wie wir aus NRW mit dem eigenen „Linkslenker“ anreisen möchte. Meine empfohlene Reisezeit ist Mai-Juni sowie die erste Septemberhälfte in der Heideblüte. Wir kommen sicher wieder!                   

7. Die beeindruckenden Granit- und Porphyrfelsen Sardiniens

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Sardinien, insbesondere des Gebietes um das Capo Testa im Norden

Diese Motivwelt steht im Gegensatz zu den vielen am rauen Atlantik gelegenen Reisezielen der „Top-Ten“. Hier gibt es regelrechte Postkartenlandschaften und ein großes Angebot an schönen Motiven. Uns haben die gerundeten und teils riesigen, verwitterten Granitfelsen ("Tafone") ganz im  Norden der Insel imponiert, an der Granitküste der "Gallura". Auf ihnen geht und steht man auch während der Fotosession 😊 

 

Nebenbei fanden wir auch die (eigentlich vulkanischen) Porphyr-Felsen im Südosten sehr fotogen. Vor allem ist Sardinien an vielen Stellen sehr verwinkelt und hat unheimlich viele kleine felsenreiche Buchten, statt begradigter Strände. Daher fällt es als Naturfotograf nicht schwer, die nächste interessante Perspektive zu finden. Auch Vogelbeobachter kommen hier auf ihre Kosten, wenn ich auch die Dichte an Vögeln nicht so hoch wahrgenommen habe wie zum Beispiel auf Mallorca. Sardinien ist allerdings knapp siebenmal größer als Mallorca und so riesig, dass man auf einer Reise i.d.R. nur einen Bruchteil ansehen kann.

Wir waren sehr angetan von der Tatsache, dass man ohne viel Aufwand „seinen eigenen“ ziemlich leeren Strand finden kann und der Tourismus abseits des Sommers bei weitem nicht so intensiv ist wie etwa auf den Balearen. 

Für Seascape-Fans in meinen Augen ein absolutes Highlight in Europa - denn viele der besten Seascape-Orte sind zwar absolut faszinierend und fotogen, doch in der Erscheinung und Farbe eher dunkel/dramatisch/episch oder zumindest kantig/schroff. Durch das helle und gerundete Gestein wirken Seascape-Aufnahmen der "Gallura" hingegen irgendwie freundlicher und heller - was ich als willkommene Abwechslung empfinde.

6. Die Vielfalt der Vulkanlandschaft von Snaefellsnes

Das Bild zeigt eine Collage von Landschaftsfotografien und Wildlife bzw Vogel Fotos aus Island genauer Snaefellsnes

Das ist ein Gebiet, in dem ich selbst erst einen Bruchteil kennengelernt habe und das ich auch erst dreimal für jeweils wenige Tage bereist habe. Zur Einordnung: diese Halbinsel ist mehr als doppelt so groß wie das Hohe Venn. In den letzten beiden Jahren bin ich hier jeweils ein paar Tage im Sommer dort gewesen und die Halbinsel hat mich fasziniert, speziell diese Jahreszeit fasziniert mich dort.

 

Schon weit vor Sonnenuntergang steht die Sonne bereits sehr tief und gerade wenn man die Umgehungstraßen des Snæfellsjökull-Nationalparks fährt, trifft man auf unzählige Möglichkeiten, Tiere und Landschaften zu fotografieren - und sieht alleine schon am Straßenrand diverse Motive. Alleine die Autofahrt empfinde ich schon jedes Mal als Highlight.

 

Hier gibt es einige Abschnitte, die eine überwältigende Weite und Landschaft bieten. Mit Ausnahme des Kirkjufells ist man an den meisten dieser Stellen in den tollen Sommernächten absolut alleine. Wer es nicht eilig hat, dem empfehle ich auch noch einen Abstecher zu den nahe gelegenen Westfjorden.

 

Ich hoffe, beim nächsten Mal auch ein Closeup der vielen Pracht- und Sternentaucher sowie Polarfüchse zu ergattern, die man hier an vielen Stellen sieht – doch dafür braucht man auch einfach etwas mehr Reisezeit. Hier sollte man in meinen Augen locker mal eine Woche investieren…

5. Die Bergwelten und weißen Strände der Inselkette der Lofoten

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografien aus Norwegen insbesondere den Lofoten

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei den Lofoten um aneinander gereihte Inseln und Halbinseln, die entsprechend viele verwinkelte Ecken, Buchten, Berge und Strände hat.

 

Der Winter ist dort extrem fotogen. Allerdings ist unser Favorit ganz klar der Herbst: dann ist es deutlich leerer, sehr farbenreich und auch die ersten Nordlichter kann man ab September bereits bewundern. Fast täglich sieht man Seeadler und wir kennen mittlerweile auch schon tolle Ecken für die Elchfotografie, gerade zwischen Ballstad und Knutstad gibt es viele tolle Stellen dafür.

 

Hier haben wir uns dort immer sehr wohl gefühlt, zumal das Land hochmodern ist und auch schöne kleine Städte und Cafes beherbergt. Als Unterkunft haben wir verschiedene Standorte ausprobiert und fanden bisher Leknes als Ausgangspunkt am besten. Ein tolles Reiseziel für jeden Natur- oder Landschaftsfotografen.

4. Die bunte Herbstlandschaft der Hochebenen zwischen Rondane und Dovrefjell

Das Bild zeigt eine Collage von Aufnahmen der Hochebenen der Nationalparks Rondane und Dovrefjell in Norwegen insbesondere Landschafts und Wildlife Fotos

Das ist eines dieser Gebiete, wo gerade die Naturfotografen auf ihre Kosten kommen, die nicht auf ein Genre festgelegt sind – gerade im früh einsetzenden Herbst ist es teilweise unfassbar, welche Farbintensität die Landschaft, selbst die Böden, haben. Das „Überangebot“ an farbenfroher Natur ist teils so heftig, dass man gar nicht weiß, mit welchen Motiven man sich als nächstes beschäftigen soll…

 

Nach einem kurzen „Test“ in 2022 haben wir in den beiden folgenden Jahren sehr schöne Reisen dort verbracht und diese bei unseren täglichen Wanderungen wirklich genossen. Elchsichtung inklusive, wenn man in der Dämmerung unterwegs ist 😉

 

Außerdem gibt es hier einige Straßen, die bei einem Roadtrip endlose Motive am Straßenrand ermöglichen – wer gerne Auto fährt, der wird es hier lieben, zum Beispiel auf der Mautstraße von der „27“ nach Grimsdalen und runter nach Dovre. Beide Orte lassen sich unserer Erfahrung nach auch von einer Unterkunft aus erkunden, wobei bei längerer Aufenthaltsdauer zwei etwas komfortabler sind (z.B. eine im Südosten des Rondane und eine östlich von Dombås). Wem hier wandern keinen Spaß macht, der sollte einfach damit aufhören 😅 

 

Mein persönliches Highlight waren vor allem die windstillen Tage mit ein wenig Sonne im Rondane, wenn sich die beleuchteten Herbstmotive perfekt in den Gewässern spiegeln…

3. Das Mekka der faszinierenden Flysch-Farben und Formen in Asturien

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Asturien

Asturien ist in meinen Augen DAS Juwel für Landschaftsfotografen in Spanien. Neben der imposanten Bergkette der Picos de Europa mit tollen Seenlandschaften, Gipfeln, sehr alten Bergahornen und Steineichen bietet Asturien mehr als 190 Buchten und Strände. Ich habe bisher vielleicht die Hälfte davon gesehen und man hat vor Ort das Gefühl, auch immer wieder Neues zu entdecken, was in keinem Guide nieder geschrieben steht.

 

Bei Ebbe findet man außerdem auf den begehbaren Felsen grün-rot leuchtende See-Anemonen in den Tidenpools und das Flysch-Gestein ist teils abgefahren bunt. Die Vegetation ist üppig, selbst noch im September - und kein Vergleich zu den meisten (trockenen) Teilen der iberischen Halbinsel. Auf den Wegen zum Strand sah es noch Mitte September aus wie im Dschungel. 

 

Städtchen wie Cudillero, Ribadesella, Llanes etc, sind nebenbei absolut sehenswert und wer Seafood mag ist hier genau richtig. Auch und gerade im Winter hat es uns hier sehr gefallen – das Wetter war top, auch wenn die Wassertemperatur des Atlantiks natürlich nie als warm zu bezeichnen ist 😅 Eine absolute 6-Sterne-Empfehlung 😉

2. Die Weite von Múlaþing, in den lebendigen Ostfjorden Islands

Das Bild zeigt eine Collage von Vogel und Landschaftsfotografien aus dem Osten Islands insbesondere Papageientaucher

Wenn ich einen Ort wählen müsste, wo ich auf Island meine Zeit verbringen möchte, dann wäre es eine spezielle Bucht am Fjord Borgarfjörður Eystri, in der isländischen Gemeinde Múlaþing. „Gemeinde“ mag klein klingen, allerdings ist es die zweitgrößte in Island und, zur Orientierung, flächenmäßig ist sie 17 mal so groß wie das Hohe Venn zwischen Deutschland und Belgien.

 

Allein schon das Befahren der drei langen Pass-Straßen dieses Gebietes (vielmehr Straßen gibt es dort auch nicht 😅) ist bei klarer Sicht ein absolutes Highlight. Aber auch die Umgehungsstraße 939 Richtung Höfn ist eine der imposantesten Autostrecken, die ich kenne. Hier sieht man Millionen Jahre alte geologische Prozesse schon mit dem bloßen Auge und man genießt die unglaubliche Weite des Landes. 

 

Ich habe dort noch viele fotografische Vorhaben offen, da ich mich bisher dort meist auf die Papageientaucher fokussiert habe, die ich ebenfalls tagelang beobachten könnte. Hier haben alle, von Klein bis Groß, immer einen riesen Spaß - und ich freue mich jetzt schon darauf, das meinem Sohn schon bald die "Puffins" zu zeigen. Dafür muss er aber noch trittsicherer werden, da man zu Beginn einer sehr steile Treppe hinauf gehen muss...

Und diese Gemeinde bietet fotografisch noch viel mehr – tolle Wanderstrecken, Wasserfälle, entlegene Strände und Gipfel. Auch der Erholungsfaktor ist hier sehr hoch – bei den letzten 3 Reisen habe ich jeweils vom Balkon unseres tollen Hotelzimmers auf eine herrliche Bucht mit Kragenenten, Odinshühnchen und einmal sogar einem Krabbentaucher geblickt, vor dem Hintergrund der schönen Bergkette Dyrfjöll. Wenn wir von Einzelspots sprechen, dann ist das mein persönliches Highlight auf Island, neben Jökulsárlón, dem Brúarfoss und einem „secret spot“ nahe Dyrhólaey. 

1. Die perfekten Wellen & Strände zwischen der Algarve und Alentejo, im schönsten Winterlicht

Disclaimer: mit der Algarve verknüpfen viele Menschen hübsche Golfplätze und einige schöne Badestrände wie in Lagos und Albufeira –  diese Welt ist im Folgenden allerdings nicht gemeint 😉 

 

Nicht nur für Landschaftsfotografen, sondern auch für „Birder“ bietet der Süden Portugals nämlich einen reich gedeckten Tisch an sehr feinen und speziellen Motiven. In den letzten Jahren blieb ich "leider" immer an den schönen Seascape-Spots hängen und kam kaum zur Wildlife-Fotografie dort, da mir auch immer wieder neue Perspektiven und Orte auffielen. Dennoch bin ich auch jedes Mal von den Wellenastrilden, Gleitaaren, Blauelstern, Sichlern, Zwergadlern, Iberienzilpsalpen und viele Störchen fasziniert. Habe mir im Kontext dieses Artikels vorgenommen, demnächst einmal eine ganze Reise nur diese zu fotografieren und die unten stehenden Collagen entsprechend zu ergänzen, da ich leider diese Vielfalt noch nicht aufzeigen kann. 

 

Ich war in meinem Leben mindestens so viel Surfen wie Fotografieren, und wenn ich ein „cleanes“ Wellen-Set heranrollen sehe, dann schlägt mein Herz einfach höher, egal ob mit Board oder Kamera. Daher hat es mir vor allem die Westalgarve angetan, zwischen Vila de Bispo und Aljezur, gerne aber auch mit Ausflügen nach Alentejo, diese Region knüpft im Norden an die Algarve an. Aber auch die Südküste der Algarve bietet tolle kleine und leere Strände, gerade von Sagres aus, punktuell, bis kurz vor Albufeira. 

 

Durch den Küstenverlauf ist es möglich, morgens an der Südküste gegen Sonnenaufgang und abends an der Westküste gegen Sonnenuntergang zu fotografieren, was die Chance für tolle Farben erhöht. Das ist an vielen Küsten des europäischen Festlandes gar nicht möglich, sondern eher auf Inseln. Beides ist an der Algarve mit überschaubaren Fahrtzeiten kombinierbar, wenn man z.B. im Kreis Vila de Bispo wohnt. Deshalb habe ich diesem Platz 1 auch zwei Collagen spendiert, in denen man ein wenig die Unterschiede erahnen kann.

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Südportugal insbesondere aus der Region Algarve
An der Südostküste, die von Sandgestein und häufig kleineren Wellen und einem weniger feuchten Klima geprägt ist. Außerdem haben die fotografisch interessanten Buchten und Strände oft eine sehr überschaubare Größe

Fotografen sieht man in meiner Lieblingszeit, zwischen Dezember und März, übrigens an beiden Küsten so gut wie nie - außer während der Weihnachtsferien. Das ist wirklich beachtlich, angesichts der Qualität der Strände und Motive. Und hier muss man bedenken, dass es dort auch sehr schöne Wälder, tolle Seenlandschaften und eine umfangreiche Avifauna gibt – die Vielfalt ist extrem hoch, auch wenn ich sie noch nicht in Gänze einfangen konnte.

Das Bild zeigt eine Collage von Seascape  beziehungsweise Landschaftsfotografie Fotos aus Südportugal insbesondere aus Alentejo
An der raueren Westküste, mit teils sehr langen Sandstränden, hohen Wellen, tollen Flysch Formationen und natürlichen Tidenpools – hier liegt meist ein salziger Sprüh in der Luft, den man auch mit der Zunge schmecken kann…

Neben dem tollen Licht im Winter sind auch die Sonnenauf- und Untergangszeiten total angenehm (morgens spät, abends früh), sodass man noch viel Erholung auf der Reise „drumherum“ genießen kann.  Auch deshalb ist es aktuell unser No1-Wohlfühlfotospot 😊

Man entdeckt auf Reisen jedoch immer wieder Neues, und die eigenen (auch fotografischen) Präferenzen ändern sich - weshalb sich ein solches Ranking natürlich auch schnell ändern kann...


Erstmal Danke für dein Interesse an der Auflistung bis hierhin 🙏 Ich denke, man merkt schnell, dass es uns eher ans Meer zieht - sonst wäre der gesamte Alpenraum sicherlich deutlich stärker vertreten 😉

 

Die Wahrnehmung eines Gebietes ist sicherlich auch stark beeinflusst vom Zugang zu spezifischen Motiven und Einzelspots. Natürlich ist es ein Unterschied, ob man sich auf einer Reise die x bekanntesten Fotospots aus dem Netz herauspickt und diese ablichtet oder - ob man zusätzlich vor Ort Gebiete auf eigene Faust erkundet, zum Beispiel mit Hilfe der Maps-Satellitenansicht. Gerade an den Gebieten mit einer sehr verwinkelten Küstenlinie findet man hier noch richtige Perlen.

Ich habe mir auf jeden Fall Mühe gegeben, zu den Gebieten eine treffende Auswahl in den Collagen zu erstellen. Der dahinter stehende Aufwand war sehr unterschiedlich - bei manchen Gebieten brauchte es diverse Besuche, bis man ein Portfolio hat, mit dem man zufrieden ist (ein "Portfolio" sind bei mir immer etwa 40-100 Bilder, siehe auch die Themen in meiner Galerie). Bei anderen ging es sehr schnell.

Ausgerechnet bei Platz 1 habe ich mich schwer getan und war lange unzufrieden mit meinem Portfolio, gemessen an den Möglichkeiten. Erst nach dem Frühjahr 26` hatte sich das geändert, bei der 7.Reise in dieses Gebiet. Tendenziell bedarf es auch etwas mehr Zeit in den südlichen Ländern, da das Wetter dort häufig weniger wechselhaft ist...(#firstworldproblems)

 

Für die Zukunft gibt es sicher noch viel zu entdecken in Europa. Alleine in einem Land wie Norwegen könnte man sich 8 Wochen aufhalten und hätte im Anschluss vermutlich nicht mal 5% aller interessanten Fotomotive des Landes gesehen 😅 das meine ich wirklich ernst - Norwegen hat noch so viel mehr zu bieten als hier dargestellt. Aktuell finde ich auch diese europäischen Reiseziele sehr interessant: 

  • Für den Winter Finnisch-Lappland um Kuusamo
  • Für das Frühjahr der Südwesten Zyperns
  • Für den Herbst das Engadin & der Nordosten Schottlands
  • Für den Sommer die östliche Varanger-Halbinsel

Bei den beiden Herbst-Orten bin ich mir sicher, dass sie gute Chancen haben, in den Top-25 zu landen. Nordschottland schieben wir schon seit einiger Zeit vor uns her, da wir speziell aus dem Herbst viiiele regenreiche Erfahrungsberichte von Bekannten mitbekommen haben. Trotzdem möchten uns beide Orte bis zum nächsten Jahr mal ansehen, nachdem wir nun vieles andere "ausreichend" erkundet haben 😉

 

Bezüglich Finnisch Lappland fand ich die Bilder immer schön, aber nicht ganz so abwechslungsreich in der Motivvielfalt und auch nicht Welten entfernt von zum Beispiel den besten Bildern aus den deutschen Mittelgebirgen im Winter. Allerdings habe ich nun von einigen Wildlife-Optionen erfahren und das macht es als Gesamtpaket schon attraktiv…mal schauen, wie dort der Wohlfühlfaktor sein wird. 

 

Und daher bleibt es auch für heute bei einem Zwischenfazit 👋 Ein Update gibt es in Zukunft sicher regelmäßig. 
Mit besten Grüßen, Thomas

 

(Letzte Aktualisierung 24.05.2026)