Der zweite Teil meiner Sardinien-Serie entstand auch zeitlich genau in der zweiten Woche unserer Reise, in der sich wirklich keine einzige Wolke blicken ließ. Das hatte ich sehr lange nicht mehr. An der Algarve zum Beispiel ist solches Wetter zwar des Öfteren vorhergesagt, de facto schleichen sich aber immer wieder schöne Schleierwolken zum Sonnenauf- oder untergang ein, oder es zieht kurz mal ein dünnes Wolkenband durch. Davon konnte hier, in der zweiten Woche, keine Rede sein 😅
Wie schon in einigen Blogartikeln meiner „Thoughts“ Kategorie erläutert, switche ich bei wolkenlosem Himmel in der Regel sofort in andere Genre der Naturfotografie – zumindest normalerweise… Auch diesmal hatte ich für die Vogelfotografie 840mm dabei und hatte es unter anderem auf Blaumerle und Zaunammer abgesehen, die ich dort auch mehrfach sah. Auch für Farben & Formen Bilder gab es einige Gelegenheiten.
Doch irgendwie funktionierten auch Weitwinkel-Aufnahmen im Norden Sardiniens ganz gut ohne Wolken, auch wenn natürlich der geeignete Zeitraum immer sehr kurz war. Zum einen sind die Motive weniger „dramatisch“ als in anderen bekannten Ländern. Außerdem sind sowohl das Granit- als auch Porphyrgestein recht hell und hier muss man häufig gar keine extremen Kontraste überwinden, wie zum Beispiel an dunklem Gestein auf Madeira, in Asturien, Cornwall oder Alentejo.
Aber urteilt bitte selbst – für mich war das Wetter bei den nachfolgenden Bilder nicht einfach „ok“, sondern passte in meinen Augen sogar sehr gut. Vier Detailbilder, die ich ganz interessant fand, habe ich euch trotzdem noch untergeschmuggelt 😉
Technisch betrachtet, habe ich immer möglichst weitwinklig fotografiert – so ergibt sich zur günstigsten Uhrzeit (es waren meist nur wenige Minuten bei diesen Bedingungen) immer ein stärkerer Helligkeitsverlauf, der nach oben hin kräftiger abdunkelt. Das habe ich vor Ort noch mit einem Filter betont. Zumindest mir gefällt es so.
Ich wünsche euch nun viel Spaß mit dem zweiten Teil meiner Bilder von dieser schönen Insel!










Schon ganz früh leuchtete das Gestein auf, während der Himmel fast noch im Nachtmodus war…



Ich hoffe, dass euch der Abschluss dieser Serie gefallen hat 👋
Im Mai gibt es übrigens einen umfangreichen Bericht über die schönsten Reiseziele in Europa von mir, schaut also gerne wieder vorbei 😉
Viele Grüße,
Thomas







